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Ultra-Feinstaub Reduktion

Ultra Fein Staub – UFP

Was ist Ultra-Feinstaub? - Das PROBLEM

Von UFP spricht man ab einer Partikelgröße von ca. 0,1µm – als Vergleich ein Haar hat ca. 70µm im Querschnitt – also einem siebenhunderstel eines Haardurchmessers.

Alle Partikel ab ca. 2,5µm sind für den Menschen gefährlich und haben diverse gesundheitliche Schädigungen zur Folge. Allgemein kann gesagt werden: je kleiner desto gefährlicher. Partikel mit 0,3µm dringen tief in die Lunge ein und ab Partikelgröße 0,1µm gelangen Partikel in die Blutbahn und in das Innere des Körpers.

UFP (0,1µm und kleiner) machen nur ca. 10% der Masse am gesamten luftgetragenen Staub aus (10µm und kleiner), aber machen über 90% der Anzahl aus!

1 Million Kügelchen UFP von 50nm (=0,05µm) haben dieselbe Masse wie eines (1!) von 5μ, aber die hundertfache Oberfläche!

Das kleinstes 1% der Masse des luftgetragenen Staubes stellt 80% der Oberfläche!

Wo ist der Ultra-Feinstaub?

UFP sind ein Bestandteil des Staubes in der Luft; wir sprechen von luftgetragen Partikeln, d.h. diese werden mit der Luft transportiert und sind nicht schwer genug um zu Boden zu fallen. Ab ca. 10µm und kleiner ist im allgemeinen Staub leicht genug um mit der Luft getragen zu werden. Zwei Feinstaubpartikel mit derselben Dichte von 1 kg/dm³ (Dichte von Wasser) und 1,5 m über dem Fußboden: Das Partikel mit einem Durchmesser von 5µm braucht ca. 33 Minuten um zu Boden zu fallen, das andere Partikel mit 0,5 µm braucht ca. 41 Stunden (=Sedimentationszeit).

UFP ist unsichtbar, weil sehr klein und geruchslos, daher für den Menschen unbemerkt. UFP wird vom Menschen produziert durch moderne Maschinen (zB Benzin und Dieselmotore) oder sonstigen Techniken (zB Bremstechnologie) wo unter großem Druck und Hitze feinste Partikel entstehen. Ein Dieselmotor von vor 30 Jahren hat weit weniger UFP ausgestoßen als ein moderner Diesel Motor weil die Drücke und Temperaturen im Motor von heute viel höher sind.

Im innerstädtischen Bereich messen wir 40.000 und mehr luftgetragene Partikel pro Liter Luft. Im Schnitt atmet der Mensch 2 Liter pro Atemzug und macht in ruhiger, sitzender Haltung 14 Atemzüge in der Minute, wir atmen also ca. 30 Liter Luft in der Minute, also im innerstädtischen Bereich atmen wir pro Minute 1,2 mio Partikel und mehr!

Weltweit gibt es nur noch wenige Gegenden die nicht mit UFP belastet sind. Generell ist in allen Gegenden wo der Mensch lebt ein erhöhter Anteil an UFP, im innerstädtischen Bereich jedenfalls in einer gesundheitsschädlichen Anzahl, oftmals auch im ländlichen Bereichen.

Graphik: Regionale Verteilung der geschätzten jährlichen überhöhten Mortalitätsraten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen:Regional distribution of estimated annual excess mortality rates from cardiovascular diseases: Source: European Heart Journal, Volume 40, Issue 20, 21 May 2019, Pages 1590–1596, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz135

 

Wie gefährlich ist Feinstaub?

Wissenschaftlich erwiesen sind die gesundheitlichen Auswirkungen des UFP der über die Blutbahn im Körper verteilt wird. Diverse Entzündungsprozesse an Gefäßwänden, Arterienverkalkung, Blutgerinsel, Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen, Herzinfarkte und Entwicklungsstörungen bei Kindern sind nur einige Auswirkungen. Auch der Zusammenhang mit Demenz- und Alzheimererkrankungen sind nachgewiesen.[1]

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass der Ultra-Feinstaub nicht nur über die Lunge in das Gehirn, sondern sogar über die Riechnerven direkt in das Gehirn gelangen.

Eine Studie vom März 2019 belegt, dass Ultra-Feinstaub nach WHO Kriterien gesundheitsschädlicher ist als das Tabakrauchen![2]

Was ist gesunde Luft?

Jeder kennt das Gefühl nach einer langen Autofahrt in einer ländlichen Gegend auszusteigen und einmal tief durchzuatmen. Man hat sofort das Gefühl sich wohler, frischer und fitter zu fühlen. Ländliche Luft ist gesünder, weil im Normalfall der Anteil der UFP viel geringer ist als im städtischen Beriech. Gleichzeitig ist der Anteil an sogenannten negativ geladenen Ionen im ländlichen Bereich viel höher.

Das Verhältnis von UFP und negativ geladenen Ionen ist eine Konstante die der französische Mathematiker Bricard als das „Gesetz von Bricard“ aufgestellt hat, d.h. entweder viele Ionen und wenig UFP oder umgekehrt. Negativ geladene Ionen in der Atemluft sind wichtig für den menschlichen Organismus und fördern das Wohlbefinden. Wenn der Anteil an UFP in der Luft hoch ist und damit der Anteil der Ionen gering ist, ist die Luft auch ungesund.

In Österreich werden Grenz-, Ziel- und Schwellenwerte für UFP im Immissionsschutzgesetz Luft kurz IG-L festgelegt. Das Gesetz ist letztendlich eine Umsetzung der Richtlinie 2008/50/EG der europäischen Union über Luftqualität und saubere Luft für Europa. Im IG-L ist unter § 3a festgelegt, dass bei PM 2,5 (also UFP mit Durchmesser von max. 2,5 µm) der Wert von 20 µg/m³ Luft nicht überschritten werden soll. Diese Regelung greift zu kurz weil UFP Grenzwerte Massenangaben (µg) sind - wie oben erwähnt - nicht aussagekräftig genug. In der Gruppe der PM2,5 Partikel sind alle Partikel erfasst bis zu einem Durchmesser von 2,5 µm also auch alle Partikel kleiner als 2,5 µm. Der Grenzwert von 20 µg pro m³ Luft für PM2,5 entsprechen zum Beispiel 2,4 mio Partikel der Größe 2,5 µm (bei einer Dichte von 1kg/dm³) oder aber 38 Mrd (!) Partikel der Größe 0,1 µ- also das 15.600 fache!

 

Was kann gegen Feinstaub unternommen werden? - Die LÖSUNG

PROLUFT bietet Systeme an die mit einfachen natürlichen Mitteln die Raumluft – selbst im innerstädtischen Bereich – verbessert: Der Anteil der UFP kann messbar um bis zu 90% gesenkt werden und die gesunden Negativen Ionen können in der Raumluft erhöht werden. Langfristige gesundheitsschädigende Auswirkungen durch UFP können reduziert werden.

Gleichzeitig wird die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit des Menschen erhöht. Verschiedenste Studien dazu sprechen von Leistungssteigerungen von 10 bis über 50% - je nachdem was und wie der Studienfokus und die Messmethodik sind.

Eine Investition in luftverbessernde Maßnahmen zur Senkung der UFP lohnt sich in wenigen Monaten nur aus dem Aspekt der Leistungssteigerung heraus. Weitere langfristige gesundheitsverbessernde Aspekte sind noch gar nicht berücksichtigt aber letztendlich für Arbeitgeber und Arbeitsnehmer ein weiterer großer Vorteil.

Fakt ist:
In belasteten Innenräumen oder in Gegenden mit starker Feinstaubbelastung atmen wir bis zu ….
… 25 mio. Partikel pro Atemzug
… 500 Mrd. Partikel pro Tag
Luft ist das wichtigste Lebensmittel des Menschen
Gesunde und frische Luft enthält natürliches Ozon und Saustoff-Ionen
Weltweit steigt der Ultrafeinstaub in der Luft an. Ultrafeinstaub ist unsichtbar und gelangt über die Lunge bis in das Gehirn. Ultrafeinstaub im Körper führt zu Entzündungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Demenzerkrankungen.

Ionen in der Luft reduzieren den Ultrafeinstaubgehalt
Raumluft ist oft ungesund da die wichtigen Ionen fehlen und andere Belastungen in der Luft vorhanden sind. Das belastet die Behaglichkeit, Gesundheit und die Leistungsfähigkeit des Menschen.

Ionen aktivieren die Luft und machen diese wieder natürlich und frisch. Die Behaglichkeit und Leistungsfähigkeit werden gesteigert.
Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Sporen und flüchtige organische Substanzen (VOC) belasten die Raumluft.

Mit natürlichem Ozon werden Mikroorganismen und flüchtige organische Substanzen in der Luft abgebaut. Die Atemluft wird hygienisch, sauber und gesund.
Gerüche in der Luft belasten die Behaglichkeit und unter Umständen die Gesundheit des Menschen.
Ionen und Ozon reduzieren Gerüche in der Luft.

 


[1] Magnetit gelangt als Nanopartikel über die Luft in die Blutbahn und verbindet sich im Körper mit den körpereigenen Peptiden Amyloid 40 und 42 zu Fibrillen die sich im Gehirn ablagern – siehe unter Anderem:  „Magnetite-Amyloid-β deteriorates activity and functional organization in an in vitro model for Alzheimer’s disease”, Scientific Reports volume 5, Article number: 17261 (2015), published online 26.11.2015: http://www.nature.com/articles/srep17261

 

[2] Cardiovascular disease burden from ambient air pollution in Europe reassessed using novel hazard ratio functions; Jos Lelieveld,Klaus Klingmüller,Andrea Pozzer,Ulrich Pöschl,Mohammed Fnais, Andreas Daiber,Thomas Münzel; European Heart Journal, ehz135, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz135; Published: 12 March 2019

 

 

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